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Coaching im Projektmanagement – Denkmuster ändern und Unbewusstes bewusst machen

Im Berufsleben muss man auch unter Stress funktionieren, was häufig zu Denkblockaden führt. Wie man Selbstblockaden erkennt und erfolgreich löst, erfahren die Gäste des 31. Business Breakfast am Donnerstag, 14.09.2017, in Verl.

Verl, 28.09.2017. Das logische Denkvermögen ermöglicht es uns Menschen, schwierigste Aufgaben zu bewältigen. Doch manchmal passiert es, dass die Gedanken uns daran hindern, unser Potential zu entfalten. Nur wie findet und löst man die geheime Handbremse, die unseren Erfolg ausbremst?


Jeder von uns hat den Satz „Ich weiß nicht, ob ich DAS schaffe…“ schon mal gedacht. Mit diesem Beispiel verdeutlicht die Coaching-Expertin Ute Osterkamp, wie schnell wir in uns ausbremsende Denkmuster verfallen. Oft blockiert uns unser eigenes Katastrophen-Denken. Für Frau Osterkamp ist die innere Haltung sehr wichtig. Nur wer sich ernst nimmt, seine innere Sicherheit stärkt, Impulse erkennt und Risiken richtig einschätzt, handelt als Erwachsener.

Abbildung Coaching-Dreieck
Abbildung Coaching-Dreieck

Projektmanagement-Coaching gibt es ja gar nicht, oder doch? Als zweiter Referent verschafft Markus Bode, Leiter Project Management Office bei arvato CRM Deutschland in Gütersloh, einen Überblick über den Begriffsdschungel im Beratungs-Bereich und erläutert die Unterschiede zwischen Training, Beratung, Mentoring und Coaching. Anhand von Praxis-Beispielen wird aufgezeigt, welcher Partner zum gewünschten Erfolg verhilft. Mit dem Lebensrad, welches an die Teilnehmer verteilt wird, kann jeder eine schnelle Bestandsaufnahme seines aktuellen beruflichen und privaten Lebens erstellen. Als Hausaufgabe hat jeder dieses Rad mitbekommen, um darüber nachdenken zu können, wie er in kleinen Schritten den Ist-Zustand verbessern kann.


Volker Johannhörster, Gastgeber und Geschäftsführender Gesellschafter der p.l.i solutions GmbH, erläutert, warum Coaching benötigt wird und wie man es nachhaltig im Unternehmen etabliert. Am Beispiel seiner eigenen Erfahrung zeigt er, wie er sich als Projektleiter gefühlt und was er unternommen hat, um aus der Krise zu kommen. Um im Unternehmen zu analysieren, wo Handlungsbedarf herrscht, setzt er auf die Eigenland®-Methode.
Alle Referenten sind sich einig, dass Coaching nur nach Aufforderung des Coachees erfolgen darf.


Die Referentinnen und Referenten v.l.n.r.: Volker Johannhörster, Ute Osterkamp, Markus Bode
Die Referentinnen und Referenten v.l.n.r.: Volker Johannhörster, Ute Osterkamp, Markus Bode

Am 23. November 2017 findet das nächste Business Breakfast zum Thema „Wettlauf zwischen Mensch und Maschine“ statt.
Anmeldungen werden per Telefon oder E-Mail an anmeldung@pli-solutions.de entgegengenommen. Unter: http://www.pli-solutions.de/Veranstaltungen finden Sie weitere Informationen.


Menschen machen Projekte: Führen und Motivieren in Projekten

Verl, 28.08.2017. Führen bedeutet Anweisen, Vorschreiben und Koordinieren von Tätigkeiten und Mitarbeitern innerhalb eines Projektteams. Oder? Im Mittelpunkt eines Projekts steht die Führungskraft als Vorbild. Um sie herum schwirren diverse Mitarbeiter und Aufgaben, welche koordiniert und angeleitet werden wollen. Was macht also die Führungskraft als Vorbild aus? Und welche Bedingungen sind notwendig um ein Projekt erfolgreich führen zu können?

Ein glaubwürdiges Auftreten ist neben vielen anderen Faktoren maßgeblich für die Rolle als führende Person in einem Projekt. Der Projektleiter muss wesentliche Eigenschaften mitbringen, welche er von seinem Team verlangt. Er muss in der Lage sein, Konflikte zu managen, Fehler zugeben und Empathie und Emotionen zeigen zu können. Auch das Stichwort Vertrauen ist maßgeblich für eine funktionierende Führung und basiert auf Nachvollziehbarkeit, Transparenz und Ehrlichkeit.

Die komplexe Aufgabe des Führens eines Projekts geht in der Regel mit einem hohen Maß an Verantwortung einher. Für einen erfolgreichen Verlauf und Abschluss eines Projekts ist neben dem Gesamtkonstrukt auch jedes einzelne Mitglied, in Form eines Mitarbeiters, zu betrachten und zu berücksichtigen. Zufriedene Mitarbeiter sind motivierter und erzielen folglich bessere Ergebnisse. Es stellt sich die Frage, welcher Führungsstil der Beste ist. Maßgebliche Dimensionen der unterschiedlichen Führungsstile können Entscheidungsgewalt, Mitspracherecht, Anweisung und Zuteilung sein. Sollte die Führung Ihres Projekts autoritär und geprägt von disziplinarischer Macht sein oder ist es zielführender einen Führungsstil auf Augenhöhe zu wählen, bei dem überzeugt statt vorgeschrieben wird? Wollen Sie Ihr Projekt steuern oder die mitwirkenden Personen anweisen und sanktionieren?

Motivation

Die beste Antwort darauf können Sie sich selber geben. Versuchen Sie einmal die Situation zu reflektieren und sich selbst als beteiligter Mitarbeiter eines Projekts zu sehen. Stellen Sie sich die Frage, ob Sie selbst der Führungsperson folgen würden und welche Bedingungen hierzu erfüllt werden müssten. Wie würden Sie sich unter Einsatz der verschiedenen Führungsstile fühlen? Bei der Frage nach dem richtigen Führungsstil ist natürlich auch die Beschaffenheit des individuellen Projekts ein ausschlaggebender Punkt.

Fest steht, dass nur mit individueller Lösungen eine erfolgreiche Umsetzung eines Projekts erfolgen kann.

Viele Wege zur Zeiterfassung mit PROCESS PZE

p.l.i. solutions bietet Zeiterfassungslösungen, die schnell eingeführt sind, einfach zu bedienen sind und in Echtzeit Überblick über Arbeitszeiten verschaffen

Wenn etwas möglichst wenig Zeit kosten sollte, dann ist es die Arbeitszeiterfassung, findet Oliver Meyer, Geschäftsführer der p.l.i. solutions GmbH. Trotzdem sollte die Zeiterfassung einen genauen Überblick über die Personaleinsatzzeiten der Mitarbeiter vermitteln. Mit verschiedenen Modulen bietet p.l.i. solutions Unternehmen je nach Bedarf und Größe unterschiedliche Möglichkeiten, Arbeitszeitdaten zu erfassen. Das Resultat ist in jedem Fall hohe Flexibilität und Zuverlässigkeit für Personalplanung und Personalabrechnung.

Die Basis jeder Zeiterfassung bildet die Buchung von Zeiten über ein BDE-Terminal, das im Unternehmen aufgestellt ist. Die erfassten Zeiten der Mitarbeiter über das Terminal sind aktuelle Abrechnungs- und Kalkulationsgrundlage für das Personalwesen.

Zeiterfassung per Handy und Ausweis


Personal- oder Projektzeiten können zusätzlich oder alternativ zum Terminal auch über die webbasierte Zeiterfassungslösung PROCESS PZE von p.l.i. solutions erfasst werden. Mitarbeiter können sich von überall einloggen, um ihre Arbeitszeiten zu erfassen, auch aus dem Home-Office oder von einer Dienstreise. Die gebuchten Daten werden zentral ausgewertet. Abwesenheitszeiten können ebenfalls erfasst werden.

Zusätzlich bietet p.l.i. solutions mit PROCESS HR einen Web-Terminal für die Zeiterfassung. Über das Selfservice-Portal von PROCESS HR können Kommen und Gehen einfach erfasst werden. Der Anwesenheitsstatus ist direkt in der Einsatzplanung ersichtlich.

„Unsere Zeiterfassung ist so individuell wie jedes Unternehmen“
Die Zeiterfassung mit p.l.i. solutions ist in den unterschiedlichsten Kombinationen und Variationen möglich und wird Unternehmen und Prozessen individuell angepasst. „Es können eigene Profile für einzelne Mitarbeiter oder Zeitzuschläge hinterlegt werden, zusätzliche Profile für Überstunden, verschiedene Pausenarten usw.“

Projektumfeld, Stakeholdermanagement und Risikoanalyse

Verl, 07.03.2017. Fehler sind menschlich. Wo Menschen handeln und arbeiten besteht das Risiko, dass Fehler gemacht werden. Risiken sind ein fester Bestandteil von Projekten. Die Komplexität, Zielsetzung, Aufgabenstellung und die Rahmenbedingungen machen jedes Projekt individuell. Demnach können Vorgänge und Analysen nicht einfach übertragen, sondern müssen für jedes Projekt separat durchgeführt werden.


Das Erkennen und Managen von Risiken ist ein elementarer Bestandteil des Projektmanagements. Die Stakeholder müssen das Projekt und das Umfeld kennen lernen um zu wissen, wo Schwachpunkte liegen. Vor dem Projektstart ist der Projektleiter dafür verantwortlich, eine Risikoanalyse durchzuführen um Risiken und damit potentiell auftretende Krisen im Projektverlauf zu minimieren und Komplikationen vorzubeugen.

Risiken können sich auf unterschiedlichste Faktoren beziehen und diverse Formen annehmen. Teilweise können die Stakeholder direkten Einfluss nehmen. Oft sind die Risiken jedoch nicht zu beeinflussen, da Einflüsse von außen eine Rolle spielen. Im Bereich der Qualität kann es zum Beispiel zu Mängeln seitens eines Lieferanten kommen. Zeitlich betrachtet kann es durch Lieferungsprobleme eines Kooperationspartners zu Verzögerungen kommen. Des Weiteren kann eine Erkrankung eines Mitarbeiters ein Risiko der Ressourcenplanung sein.

Wichtig ist, dass jegliche interne wie auch externe Risiken analysiert und eingestuft werden. Nicht beeinflussbare Risiken müssen eingeplant werden, interne Risiken gilt es sie nach Möglichkeit zu vermeiden. Es ist sinnvoll, Notfallpläne zu erstellen, um bei Eintritt einer Krise bestmöglich handeln zu können. Das Eintreffen von Risiken und die darauf resultierenden situationsbedingten Änderungen sprengen den ursprünglichen Projektplan.
Der Umgang mit ihnen bestimmt dann über Erfolg oder Misserfolg des Projekts.

Offener Umgang mit Fehlern zahlt sich aus

Wo Menschen arbeiten, passieren auch Fehler. Doch wie reagiere ich richtig, wenn ein Fehler gemacht wurde? Wie muss ich Fehler kommunizieren? Welche Fehler in Führungsebenen führen häufig zu finanziellen Schwierigkeiten? Wie bekomme ich Krisen in den Griff? Lösungswege für solche Situationen erfahren die Gäste des 30. Business Breakfast am Donnerstag, 16.02.2017, in Verl.

Verl, 16.02.2017. Die „Jubiläumsveranstaltung“ startete mit einem kleinen Rückblick auf die vergangenen 30 Netzwerktreffen, die das Verler Unternehmen p.l.i. solutions GmbH seit 2010 regelmäßig durchführt.
Mit einem Beispiel aus einem Flugzeugcockpit startet Volker Johannhörster die Vortragsreihe. Piloten kommunizieren in normalen sowie in brenzligen Situationen ruhig miteinander. Der eine gibt Statusmeldungen, der andere bestätigt diese. Diese Kommunikationsart müssen sich die meisten von uns erst noch aneignen. Es ist wichtig, in Fehlersituationen Ruhe zu bewahren, Fehler zu kommunizieren und immer wieder ein Feedback zwischendurch zu erhalten.

Volker Johannhörster
Volker Johannhörster

In unserer Gesellschaft neigt man dazu, perfekt sein zu wollen. Die Angst vor Fehlern bremst unsere Energie und führt langfristig zu Wissensverlust im Unternehmen. Wir müssen „einfach mal machen“ und „Fehler zulassen“ wieder lernen, um das volle Potential ausschöpfen zu können.
Der Insolvenzverwalter Martin Schmidt sieht sich eher als „Notarzt für Unternehmen in der Krise“. Junge Unternehmen scheitern häufig an zu optimistischem Denken, mangelnde Erfahrung, Unprofessionalität und falschem Marktauftritt. Die alteingesessenen Unternehmen scheitern an verlorengegangener Innovationskraft, fehlender Produktanpassung und Generationenproblemen.
Der dritte Impulsvortrag von Frau Dr. Miriam Sasse (Business Coach) und Philipp Sasse (Rettungsassistent) behandelt einprägsame Merkschemata aus dem Rettungsdienst und die Adaption ins Projektmanagement. Zu diesen gehören die „PS-AMPEL“ und die ABCDE-Schritte. Dabei steht „P“ für „Welches Projekt“ und „S“ für die Symtome. A = Reagiert das Team auf irgendetwas „allergisch“, M = Medikament (was wurde geändert), P = Projekt-Vorgeschichte, E = Ereignis (was hat die Krise ausgelöst), L = letzte Mahlzeit (wer steckt Energie ins Projekt; letzte Budget-Erhöhung). Diese Formeln bieten Hilfestellung für eine einheitliche Kommunikation im Krisenfall.


Die Referentinnen und Referenten v.l.n.r.: Philipp Sasse, Dr. Miriam Sasse, Volker Johannhörster, Martin Schmidt
Die Referentinnen und Referenten v.l.n.r.: Philipp Sasse, Dr. Miriam Sasse, Volker Johannhörster, Martin Schmidt

Am 29. September 2017 findet das nächste Business Breakfast zum Thema „Coaching im Projektmanagement“ statt.
Anmeldungen werden per Telefon oder E-Mail an anmeldung@pli-solutions.de entgegengenommen. Unter: http://www.pli-solutions.de/Veranstaltungen finden Sie weitere Informationen.