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Ist der „Gelbe Schein“ bald Geschichte? Er soll durch ein elektronisches Meldeverfahren abgelöst werden

Es ist 6:00 Uhr morgens und der Wecker klingelt. Man steht auf und merkt sofort, dass etwas nicht stimmt. Ein Schlappheitsgefühl und generelles unwohl sein. Am liebsten würde man nur noch zurück ins Bett und sich ausruhen. Doch erstmal schnell den Chef anrufen und ihn über die Arbeitsunfähigkeit informieren.

Spätestens aber nach dem dritten Krankheitstag wird der Arbeitgeber wegen der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung drängeln. Das bedeutet für den Arbeitnehmer:

  • Arbeitsunfähigkeit vom Arzt bescheinigen lassen
  • Krankmeldungen eintüten
  • Briefmarke kaufen
  • Briefkasten aufsuchen

Vereinzelt bieten Krankenkassen schon einen digitalen Versand an, bei dem die Krankmeldung per App eingescannt werden kann.
Aber den Politikern geht es nicht nur um den Zeitaufwand…

Die Koalition aus CDU und SPD will einen Bürokratie-Abbau herbeiführen. Wirtschaftsminister Altmaier plant in dem Zuge die Abschaffung des sogenannten „Gelben Scheins“. Mit der neuen elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, kurz eAU, soll in Zukunft alles digital ablaufen.

Warum soll das Verfahren der Krankmeldung digitalisiert werden?

Bei Ausstellung einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, wird diese immer in vierfacher Ausführung gedruckt. Ein Exemplar ist für die Krankenkasse, eins für den Arbeitgeber, eins für den Arbeitnehmer und eine Ausführung zum Verbleib beim Arzt.
Laut sueddeutsche.de wurden 2017 in Deutschland etwa 77 Millionen Krankenscheine ausgestellt. Somit wird für die Krankmeldung nicht nur viel Papier verbraucht, es bedeutet im Gegenzug auch viel Bürokratie.

Ebenfalls hat der krankgeschriebene Arbeitnehmer dazu noch einen nicht unerheblichen Zeitaufwand, um die Krankmeldung an seine Krankenkasse und den Arbeitgeber weiterzuleiten.

AU-Bescheinigung bearbeiten


Wie funktioniert die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung?

Zukünftig soll die Krankmeldung nur noch digital übermittelt werden. Mit Hilfe einer neuen Praxissoftware und einer technischen Schnittstelle soll die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung direkt an die Krankenkasse gesendet werden. Die Übermittlung erfolgt dabei absolut sicher dank modernster Verschlüsselungstechnologie.

Der Arbeitgeber soll die Krankmeldung dann online über das jeweilige Krankenkassen-Portal einsehen können. Somit würde er Informationen zum Beginn und die voraussichtliche Dauer der Krankschreibung erhalten.
Auch der Zeitpunkt, zu dem die Entgeltfortzahlung endet, werde mit angezeigt. Lediglich Diagnosen sollen nicht weitergegeben werden.

Ärger wegen einer zu spät abgegebenen AU soll so vermieden werden. Auch der Gang zum Briefkasten sowie die Portokosten bleiben dem Arbeitnehmer erspart.

Die Techniker Krankenkasse testet das neue Verfahren bereits in 500 Arztpraxen. In diesen Arztpraxen ist es bereits möglich, die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung digital von der Arztpraxis an die Krankenkasse übermitteln zu lassen. Der Arbeitgeber wird wie bisher noch mittels des gewohnten gelben Scheins informiert.
Bereits 18.000 Krankmeldungen sollen so schon an die Krankenkassen übermittelt worden sein und die Rückmeldungen seien bisher positiv.

Vorteile der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung soll viele Vorteile mit sich bringen:

  • Weniger Zeitaufwand für den Arbeitnehmer
  • Abbau Bürokratie bei den Arztpraxen und den Unternehmen
  • Schonung der Ressourcen (Zeit, Papier, Geld)
  • Krankenzeiten werden lückenlos dokumentiert
  • Entlastung der Personalabteilung

Einiges ist aber auch noch ungeklärt…

Unklar ist, ob jede Krankenkasse über ein eigenes Portal die Bescheinigungen bereitstellt oder ob es ein Portal geben wird, das von allen gemeinsam genutzt wird.

Auch inwiefern der Patient selbst mitbestimmen kann, welche Daten sein Arbeitgeber abrufen kann und über welchen Zeitraum, muss noch festgelegt werden.


Störungen am Arbeitsplatz bedeutet Stress pur für jeden zweiten Beschäftigten

Das Telefon klingt schon wieder, der Kollege am Nachbarplatz telefoniert zu laut, der Abteilungsleiter ändert ständig die Prioritätenliste, der Vorgesetzte hat noch eine Zusatzaufgabe, der Rechner stürzt andauern ab – das alles sind Störungen. Nicht jeder Beschäftigte nimmt diese Art der Störung auf die leichte Schulter.

Mehr als die Hälfte (52 Prozent) der Beschäftigten im Dienstleistungssektor fühlen sich häufig durch ungewollte Unterbrechungen bei ihrer Arbeit gestört. Das ist das Ergebnis einer Studie der Gewerkschaft Verdi.

43 Prozent der Gruppe, die sich gestört fühlen, empfinden Unterbrechungen belastend. Demnach fühlt sich fast jeder Vierte von Störungen gestresst. Darunter leiden der menschliche Körper und die Arbeitsergebnisse.

Stress im Büro



Besonders häufig betroffene Branchen
Störungen der Arbeitsabläufe treten besonders häufig in folgenden Branchen auf:
IT-Branche (79 Prozent), Telekommunikation (76 Prozent), Finanzdienstleistungen (72 Prozent), öffentliche Verwaltung (61 Prozent), Gesundheitswesen (59 Prozent) sowie im Einzelhandel (49%).

Digital versus analog
Auffällig häufig treten Störungen bei digitalen Arbeitsplätzen auf. Dort beklagen sich 62 Prozent der Befragten über ungewollte Arbeitsunterbrechungen. Wer ohne digitale Hilfsmittel auskommt, beklagt sich nur zu 38 Prozent über Störungen. Allerdings sagen diese Zahlen nicht, ob die Störungen durch digitale Technik verursacht wurden.

Störungsquellen
Es gibt eine Vielzahl an Störungsquellen. Sie reichen von technischen Problemen, fehlenden Arbeitsunterlagen, Überhäufung mit Zusatzaufgaben, falschen Zusammensetzungen im Großraumbüro bis hin zu Vorgesetzten, die ihrer Aufgabe nicht gewachsen sind.

Entlastung
Die Beschäftigten kennen die Probleme am besten. Daher sollten sich Beschäftigte auch an der Gestaltung von Arbeitsprozessen beteiligen und Probleme offen ansprechen.
Eine verlässliche Pausenregelung und die Möglichkeit für selbstbestimmte Auszeiten führen zu Entlastung.
Ein angemessenes Arbeitstempo und Zeitpuffer im Arbeitsablauf ermöglichen es, auf Unvorhersehbares ohne Hektik zu reagieren.

Digitalisierte Personaleinsatzplanung für Produktionslinie mit wechselnden Produkten

Ein Produktwechsel einer Produktionsstraße stellt auch für die Personaleinsatzplanung eine Herausforderung dar. An zahlreichen Arbeitsplätzen werden nach dem Produktwechsel andere Qualifikationen benötigt, die entsprechend qualifizierten Mitarbeiter müssen also pünktlich ihre Arbeit aufnehmen können. Schon ein normaler Schichtwechsel erfordert es, zahlreiche individuelle Merkmale jedes Arbeitnehmers zu berücksichtigen. Seit attraktive und flexible Arbeitszeitmodelle zum wichtigen Instrument im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte geworden sind, ist die Zahl der zu berücksichtigenden Variablen sogar noch gestiegen. Vor 20 Jahren waren die Öffnungszeiten einer KITA sicher kein Parameter, den Personalplanungssysteme berücksichtigten. Heute ist dies in vielen Unternehmen anders. Ein Produktwechsel einer Produktionsstraße fügt dieser Vielzahl zu berücksichtigender Parameter noch einige weitere hinzu. Die Software PROCESS HR der p.l.i. solutions GmbH zeichnet sich durch hohe Flexibilität aus und stellt auch für Produktionsstraßen mit Produktwechsel eine leistungsfähige Lösung dar.

Produktionsstraße

Abb.: Beispiel zum Zeitversatz an einer Backwaren-Produktionsstraße

Schichtbetrieb 2.0
Die Personaleinsatzplanung für Produktionslinien im klassischen Schichtbetrieb gehört zu den grundlegenden Funktionen nahezu jeder Softwarelösung aus diesem Bereich. Aufgrund zahlreicher Rückmeldungen unserer Kunden wissen wir, dass dies heutigen Anforderungen der Unternehmen nicht mehr gerecht wird. Produktionsstraßen, die über einen langen Zeitraum stets dasselbe Produkt fertigen, sind längst nicht mehr selbstverständlich. Häufige Produktwechsel sind in vielen Unternehmen an der Tagesordnung und müssen in Zeiten der "Just in Time Production" oft kurzfristig geplant werden. Um genau diese Funktion hat die p.l.i. solutions GmbH ihre bewährte Softwarelösung PROCESS HR erweitert.

Optimales Timing vermeidet Leerlaufzeiten
Ein Beispiel für häufig wechselnde Produkte einer Produktionslinie ist die Lebensmittelindustrie, die üblicherweise ein breites Sortiment herstellt. Im Zuge eines Produktwechsels ist nicht nur ein Personalwechsel bei den einzelnen Produktionsschritten erforderlich, sondern auch an nachgelagerten Arbeitsplätzen wie der Verpackung und der Qualitätskontrolle. Diese Personalwechsel müssen aus offensichtlichen Gründen mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung vorgenommen werden. Dadurch werden Leerlaufzeiten vermieden. Dazu ist es erforderlich, den zeitlichen Versatz vorab zu ermitteln und in PROCESS HR zu hinterlegen.
Voraussetzung für diese Art der Planung ist, dass für jeden Mitarbeiter zuvor bestimmt wurde, wann dieser für einen Einsatz zur Verfügung steht. Die Festlegung dieser Verfügbarkeitsschichten erfolgt unter Berücksichtigung der individuellen vertraglichen Arbeitszeit sowie einer möglichen urlaubs- oder krankheitsbedingten Abwesenheit. Individuelle Wünsche einzelner Arbeitnehmer können ebenfalls berücksichtigt werden.

Automatisierung des Planungsprozesses mit PROCESS HR
Nach diesen Vorbereitungen sind alle erforderlichen Parameter definiert, die für die Einsatzplanung benötigt werden. Der Planungsprozess kann damit nahezu vollständig automatisiert werden. Sobald die Produktionsplanung abgeschlossen ist, liefert PROCESS HR automatisch die entsprechende optimale Personaleinsatzplanung. Aber natürlich kann es zu Situationen kommen, in denen eine optimale Besetzung sämtlicher Arbeitsplätze nicht möglich ist, weil die entsprechenden Personalressourcen fehlen. In diesem Fall informiert PROCESS HR die Planer frühzeitig über unbesetzte Arbeitsplätze. Gleichzeitig werden die noch verfügbaren Personen angezeigt, deren Qualifikation nur suboptimal zum erforderlichen Arbeitseinsatz passen.

Fazit
Optimale Arbeitsergebnisse setzen voraus, dass stets die richtigen Personen zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. Dies ist nicht nur ein betriebswirtschaftliches Gebot, sondern trägt auch maßgeblich zur Zufriedenheit der Mitarbeiter bei. Anders als in der Frühzeit der industriellen Massenfertigung ist es heute üblich, dass am selben Arbeitsplatz zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Qualifikationen erforderlich sind. Dazu sind komplexe Planungen erforderlich, die durch PROCESS HR erheblich beschleunigt und verbessert werden können.

Resturlaub

Anspruch, Übertragung, Krankheit – Was steht mir gesetzlich zu?

Jeder Arbeitgeber ist dazu verpflichtet den gesetzlichen Urlaubsanspruch laut dem Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) zu gewähren und darauf zu achten, dass dieser wahrgenommen wird. Verläuft das Kalenderjahr jedoch nicht wie gewöhnlich und treten Sonderfälle wie z.B. lange Krankheit, Urlaubsüberschuss oder Kündigung ein, häufen sich die Fragen.

Generelle Informationen zum Urlaubsanspruch
Der gesetzlich geltende Mindestanspruch an Urlaubstagen richtet sich nicht nur nach der Anzahl der wöchentlichen Arbeitstage, sondern auch nach der Dauer der Betriebszugehörigkeit der Beschäftigten.
Bei der üblichen 5-Tage-Woche beträgt der Mindesturlaub 20 Tage pro Kalenderjahr, also 1,6 Tage pro Monat. In der Praxis wird dieser Wert von Arbeitgebern häufig auf ca. 30 Tage und somit 2,5 Urlaubstagen pro Monat erhöht.
Wird nur an drei Tagen in der Woche gearbeitet, reduziert sich der Anspruch auf 12 Tage im Jahr. Für eine 6-Tage-Woche hingegen sieht das Gesetz mindestens 24 Tage Urlaub vor.
Bei dem Urlaubsanspruch hinsichtlich der Dauer der Betriebszugehörigkeit unterscheidet der Gesetzgeber wie folgt:

  • Befindet sich der Beschäftigte die ersten 6 Monaten im Unternehmen, kann er nur anteilhaft auf seinen Urlaub zugreifen. In dieser Zeit kann pro Monat ein Zwölftel des Jahresurlaubs in Anspruch genommen werden. Dieser Zeitraum wird offiziell als Wartezeit bezeichnet.
  • Ist diese abgelaufen kann der Beschäftigte auf sein gesamtes Jahresurlaubkontingent zugreifen.

Resturlaub


Übertragung in das folgende Kalenderjahr
Die Regeln für die Übertragung nicht genommener Urlaubstage in das folgende Kalenderjahr ist ebenfalls klar geregelt. Grundsätzlich wird dies vom Gesetzgeber erlaubt. Allerdings muss ein „dringend betrieblicher oder in der Person des Arbeitnehmers befindlicher Grund“ vorliegen, weshalb die Urlaubstage nicht fristgerecht wahrgenommen werden konnten, um diese zu übertragen. Dieses Kontingent muss laut Gesetz bis zum 31. März des neuen Kalenderjahres wahrgenommen werden.
Allerdings gibt es auch für diese Regelung Ausnahmen. Für den Fall, dass der Urlaub auf Grund einer 6-monatigen Probezeit oder einer längerfristigen Krankheit nicht genommen werden kann, verlängert sich die Frist bis zum Ende des neuen Kalenderjahres.
Bei einer Langzeiterkrankung kommt es nach Ablauf eines Übertragungszeitraumes von 15 Monaten nach Ende des Ursprungsjahres zu einem Anspruchsverfall. Nach wie vor ist der Beschäftigte dennoch dazu verpflichtet, die übrigen Urlaubstage möglichst zeitnah zu nutzen.

Resturlaub im Kündigungsfall
Im Falle einer Kündigung, unabhängig davon von welcher Seite sie erfolgt, führt der Umgang mit bestehendem Resturlaub häufig zu Komplikationen. Von rechtlicher Seite wird in zwei verschiedene Fälle unterschieden. Hierbei hilft ein Blick in den Kalender, um zu wissen, was mit den übrigen Urlaubstagen passieren darf.
  1. Erfolgt die Kündigung bis zum 30. Juni des laufenden Kalenderjahres, besteht das Anrecht auf die anteilige Nutzung der Urlaubstage, gemäß der bereits erwähnten Ein-Zwölftel-Berechnung. Der sich daraus ergebende monatliche Urlaubsanspruch kann in der verbleibenden Zeit der Beschäftigung genutzt werden. Für den Fall, dass dieses Kontingent nicht mehr wahrgenommen werden kann, muss eine Auszahlung des noch bestehenden Resturlaubes erfolgen.
  2. Für eine Kündigung ab dem 01. Juli des laufenden Kalenderjahres besteht ein vollständiger Anspruch auf den Jahresurlaub. Hierzu muss jedoch die zuvor beschriebene Wartezeit von 6 Monaten bereits absolviert worden sein. Außerdem sollte in einem solchen Fall das zukünftige Unternehmen über die bereits genommenen Urlaubstage im laufenden Kalenderjahr informiert werden.

Wichtig: Diese Vorgaben beziehen sich nur auf den gesetzlich vorgeschriebenen Mindesturlaub! Der Umgang mit den vom Arbeitgeber eingeräumten Zusatztage liegt im freien Ermessen des Arbeitgebers.


36. Business Breakfast: Mittelstand 4.0 - digitale Transformation

Die Welt wird digital! Themen wie selbstfahrende Autos, Wearables, Virtual und Augmented Reality, Sprachsteuerungen, 3D-Drucker, Drohnen und Roboter gehören schon fast überall zum Alltag. Auch (Geschäfts-)Prozesse in Unternehmen werden zunehmend digitalisiert. Doch wie kommt man auf neue Ideen? Wo steht OWL im Deutschlandvergleich? Die Antworten dazu erfahren die Gäste des 36. Business Breakfast am Donnerstag, 21. Februar 2019, in Verl.

Verl, 21. Februar 2019. Wie schafft der Mittelstand die digitale Transformation? Über dieses Thema hat das Verler Unternehmen p.l.i. solutions GmbH bei ihrer regelmäßig stattfindenden Netzwerkveranstaltung informiert.

Zum Auftakt der Veranstaltung startet Jennifer Kotula – Leiterin Digitales Business & EASY in der CLAAS Vertriebsgesellschaft mit einem Praxisbeispiel aus dem eigenen Unternehmen. Interessiert verfolgen die Teilnehmer, wie es CLAAS gelingt, auf neue Ideen zu stoßen. Wichtig ist dabei, dass man das Bedürfnis und die Probleme des Kunden genau kennt. Für neue Ideen muss man auch mal den Schritt in die Unsicherheit. Neue Ideen in kleinem Rahmen testen, ob der Anwender diese benötigt. Fehler erkennen, aus ihnen lernen, Rahmenbedingen prüfen und auch mal eine nicht funktionierende Idee zu vernichten gehört zum Innovationsprozess. Eine hierarchieunabhängige Kommunikation in Projekten ist für Frau Kotula essenziell.

Nach der Frühstückspause mit reichlich Zeit für anregende Gespräche und Netzwerken referiert Prof. Dr. Pascal Reusch, Professor für Produktionswirtschaft und Industriebetriebslehre an der FH Bielefeld - Standort Gütersloh, über die innovative Zusammenarbeit von Hochschule und dem Mittelstand. Was sind Innovationen, wie bekommt man neue Ideen und wie werden diese realisiert? Neue Ideen sind Science Fiction, das heißt: vordenken, was noch nicht umsetzbar ist. Um eine Vision umzusetzen, fehlt den Unternehmen oftmals fachfremdes Wissen. Die Hochschule unterstützt mit ihrem Fachwissen bei der Verwirklichung von Digitalisierungsprojekten. Auch durch ein praxisintegriertes Studium wird neues Wissen in Firmen gebracht. Die Studenten bringen Praxis-Knowhow an die FH. Somit profitieren beide Seite. Als Beispiel stellt Prof. Dr. Reusch zwei Beispiele aus der Region vor.

Resturlaub
Die Referierenden v.l.n.r.: Prof. Dr. Pascal Reusch, Jennifer Kotula und die Moderatorin Dr. Alexandra Heinzelmann


Im September findet das nächste Business Breakfast der p.l.i. solutions GmbH statt. Das Thema lautet „Top-Sharing: geteilte Führung = doppelte Power“.