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Ohne Pause geht es nicht! Arbeitnehmer verzichten immer häufiger auf ihre Pause

Zeitdruck, Stress, Arbeitsverdichtung - all diese Themen sind immer häufiger auftretende Probleme in der modernen Arbeitswelt. Nicht nur die längeren Arbeitszeiten, der steigende Leistungsdruck und die häufig ergonomisch eintönige Arbeit sind potenzielle Gefährdungsfaktoren für die Gesundheit der Arbeitnehmer. Auch fehlende Ruhezeiten und die daraus folgenden Dauerbelastungen sind ein maßgebliches Problem. Langfristig können sich all diese Faktoren negativ sowohl auf die psychische als auch auf die physische Gesundheit auswirken. Darüber hinaus tun sie weder sich noch Ihrem Arbeitgeber einen Gefallen, wenn sie auf Ihre Pausen verzichten. Sie sind gereizter, leistungsschwächer und unkonzentrierter, was sich negativ auf Ihre Arbeitsergebnisse auswirken kann. Ein höherer Zeitaufwand sowie ein größeres Fehlerrisiko können die Folge sein.

Das Ergebnis der „Arbeitszeitbefragung 2017“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zeigt, dass knapp 30% der Beschäftigten in Deutschland aus unterschiedlichsten Gründen ihre gesetzlich vorgeschriebenen Pausenzeiten nicht einhalten.

Rund 30% von ihnen entscheiden sich freiwillig für den Verzicht auf die Pause. Ein Teil von ihnen möchte schlicht weg keine Pause machen, der andere Teil erhofft sich dadurch eher in den Feierabend gehen zu können.
Ein viel größerer Teil von 50% gibt jedoch an, die Pause nicht wahrnehmen zu können. Gründe hierfür sind eine zu große Menge an Arbeit oder auch die Störung und Unterbrechung des Arbeitsablaufes.

Pausenausfall Gründe für Pausenausfall



Besonders betroffen sind Beschäftigte im Gastgewerbe, wie auch im Gesundheits- und Sozialwesen.
Die Linken-Bundestagsabgeordnete Jessica Tatti sieht hierbei die Arbeitgeber in der Pflicht. Sie sagt: „[…] Viele Arbeitgeber ignorieren offensichtlich ihre gesetzliche Schutz- und Sorgfaltspflicht und nehmen damit Gesundheitsgefährdung ihrer Beschäftigten in Kauf. […] Eine Anti-Stress-Verordnung ist überfällig.“

Unser Tipp:
Wenn Sie in der Lage sind, sich Ihren Arbeitstag frei einzuteilen, unterteilen Sie Ihn in 90-Minuten-Blöcke. Nach dem sie 90 Minuten konzentriert durchgearbeitet haben gönnen Sie sich eine fünf bis zehn minütige Pause, in der Sie bewusst Störquellen (z.B. Telefon) ausschalten und den Schreibtisch für einen kurzen Moment verlassen. Idealerweise führt Sie der Weg an die frische Luft. Sie erholen sich kurz aber intensiv und vor allem nachhaltig.
Fühlen Sie sich schlecht bei dem Gedanken daran Pausen zu machen? Dann verwenden Sie ein Synonym und gehen Sie z.B. „auftanken“ oder „Luft holen“ anstatt „Pause machen“.

Die Formel für ein gutes Betriebs-KLIMA

Der Fach- und Führungskräftemangel lässt den Druck auf Unternehmen zunehmend wachsen. Die Erwartungen der Mitarbeitenden sind oftmals höher den je. Die Arbeit muss Sinn und Spaß machen, Flexibilität und Freiräume werden gerne gesehen. Die Chefetage sollte kommunikativ, emphatisch, offen und loyal sein und ihre Mitarbeitenden unterstützen. Nicht nur die jungen Generationen haben solche, scheinbar normalen Erwartungen an ihren Arbeitgeber. In der Praxis zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Verschiedenen Studien zufolge hat sich die emotionale Bindung der Mitarbeitenden an ihr Unternehmen in den letzten Jahren drastisch verringert. Häufig liegt der Grund in dem Betriebsklima und der Atmosphäre, in der sich die Mitarbeitenden tagtäglich bewegen. Ein Ventilator oder gar eine Klimaanlage helfen da leider nicht viel weiter.

Ventilator



Zur Erschaffung eines guten KLIMAS sind maßgeblich folgenden Punkte zu beachten:

Klare Zuordnung und Strukturierung von Verantwortlichkeiten und Aufgabenbereichen
Diese müssen an die Kompetenzen und Motivation des jeweiligen Mitarbeitenden angepasst sein, um für beide Seiten ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen zu können. Auch Unklarheiten und Missverständnisse, welche zu Spannungen in der Zusammenarbeit führen können, kann auf diese Weise vorgebeugt werden.

Leistung fordern, erbringen und belohnen
Wer Leistung erwartet muss auch selber Leistung bringen, damit ehrliche Glaubwürdigkeit, Ansehen und Respekt erhalten bleiben. Eine Führungskraft muss „vorleben“ anstatt nur „vorbeten“ oder wie Robert Bosch sagt: „Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne bezahle.“ Dabei meint er jedoch vielmehr als nur den finanziellen Aspekt. Der Wunsch nach Anerkennung, Beachtung und Bestätigung ist ein menschliches Bedürfnis, welches es zu stillen gilt, um die Motivation und damit die Produktivität zu steigern.

Informationen und Arbeitsumgebung
„Das Auge isst mit!“ Dies gilt auch für die Arbeitsumgebung, in der die Leistung erbracht werden soll. Ein liebevoll gestaltetes aber klar strukturiertes Büro, sowie durchdachte Farbkonzepte spielen vor allem unterbewusst eine große Rolle beim Faktor „Wohlfühlen“. Darüber hinaus ist auch die Bereitstellung von allen nötigen Gebrauchsgegenständen und Informationen wichtig, um einen reibungslosen Arbeitsablauf gewährleisten zu können.
Der amerikanische Unternehmensberater Robert Waterman empfiehlt: „Geben Sie Ihren Mitarbeitern Arbeit, bei der sie ihre Fähigkeiten voll ausschöpfen müssen. Geben Sie ihnen alle notwendigen Informationen. Erläutern Sie ihnen klipp und klar, was es zu erreichen gilt. Und dann – lassen Sie sie in Ruhe.“

Miteinander und Mischen
Funktionierende und harmonisch Teams sind ein weiterer, ganz wesentlicher Faktor bei dem Thema Betriebsklima. Man ist untereinander aufeinander angewiesen und muss sich auf jeden im Team verlassen können. Wichtig ist dabei die richtige Mischung aus „alten Hase“ und „jungen Wilden“, Experten und Neulingen sowie kreativen und strategisch denkenden Köpfen. Synergieeffekte entstehen, gegenseitige Bereicherung und verschiedenste Betrachtungsweisen werden gewährleistet.

Achtung und Respekt untereinander
Die respektvolle Auseinandersetzung mit anderen Organisationsmitgliedern jeder Ebene, der respektvolle Umgang miteinander sowie das gegenseitige Schätzen von Werten muss stehts gewahrt werden. Dazu gehört auch der Umgang mit Fehlern genau so wie die Reaktion auf mangelnde Leistungen. Hier gilt „der Ton macht die Musik“. Emotionale, persönliche Angriffe sind hier eindeutig fehl am Platz. Probleme jeglicher Art gilt es sachlich zu besprechen und sachlich, lösungsorientiert zu bearbeiten.

Unter Berücksichtigung der KLIMA-Aspekte wird die Basis für ein gutes Betriebsklima gelegt und somit eine produktive und erfolgreiche Zusammenarbeit gefördert. Führungskräfte spielen dabei eine weisende Rolle und sollten weniger kontrollieren, kommandieren und korrigieren und dafür mehr koordinieren, kommunizieren und kooperieren. Selbst ein Vorbild sein und das vorleben, was man vom Andern erwartet, das ist der Grundbaustein und ein Teil des Geheimnisses des guten Betriebsklimas.

Personaleinsatzplanung Software - Warum sie unverzichtbar ist

Getreu dem Motto „Früher ging es doch auch ohne“, wird die Einführung einer Software für Personaleinsatzplanung oft gescheut. Einstiegskosten und Anlaufprobleme - die Quittung für eine Veränderung ist auf den ersten Blick sehr hoch. Auf lange Sicht betrachtet werden sich diese anfänglichen Einbußen jedoch um ein Vielfaches rentieren. Wir haben die wichtigsten Gründe für den Einsatz einer Personaleinsatzplanung für sie zusammengestellt:

Werden sie „Everybodys Darling“. Gerade die Führungsebene, welche überwiegend aus Strategen und Zahlenmenschen besteht, bemängelt im Personalbereich oft fehlende strategische Kompetenz. Sie wünschen sich von den Personalern mehr Weitblick und Unterstützung im Bereich der Personalplanung und -entwicklung. Mit einer digitalen Personaleinsatzplanung lassen sich diese Wünsche schnell und einfach erfüllen. Die Software macht es möglich, alle Beteiligten mit den nötigen Informationen zu versorgen und hilft u.a. in Bereichen wie Qualifikation, HR-Verwaltung, Vertretungsrechte, Jahresurlaubsplanung, Reporting, Archivierung und Analyse. Somit sind Sie in der Lage, proaktiv und regelmäßig valide Zahlen zu liefern und können so zu übergeordneten Zielen beitragen. Ihre Geschäftsführung wird es Ihnen danken.

Reduzieren sie Kosten und schonen sie die Umwelt. Stapelweise Formulare, Kopien für Kollegen, monatliche Abrechnungen für jeden Mitarbeiter und Handouts für Besprechungen. Dafür wird eine ganze Menge Papier, Toner und Tinte verbraucht, wobei vieles davon letztendlich im Papierkorb landet. Über die Personaleinsatzplanung haben sie alle nötigen Informationen in digitaler Form jederzeit abrufbar und können diese weitergeben. Sie sparen eine Menge Papier, schonen die Umwelt sowie das Budget und reduzieren ganz nebenbei das Zettelchaos auf ihrem Schreibtisch.

Schalten Sie einfach mal ab, denn jeder weiß Bescheid. Die dauerhafte Erreichbarkeit auch im Urlaub und am Wochenende ist heutzutage weit verbreitet und einer der Hauptgründe für Stress. Sie wissen genau in welchem Ordner die Urlaubsanträge abgeheftet sind und in welchem Verzeichnis Ihres Computers sich die Arbeitsunfähigkeitsformulare befinden. Soweit so gut - aber wissen Ihre Kollegen das auch? Mit einer digitalen Personaleinsatzplanung sind alle diese Daten zentral gespeichert und jederzeit abrufbar. Jeder Kollege hat festgelegte Zugriffsrechte und kennt sich in seinem Benutzerkonto aus. Die Kollegen haben alles im Blick und sie können auch mal (alle anderen Geräte) abschalten.

Mit langwierigen Prozessen machen Sie kurzen Prozess. Bei herkömmlichen Dateien wie Excel oder Word kann immer nur eine Person diese bearbeiten. Kopien werden erstellt und verschickt, jeder gibt seinen Senf dazu. Nach vielen Telefonaten und kursierenden E-Mails erhalte Sie verschiedene Versionen zurück und dürfen diese erneut zusammenfassen. Das kostet Zeit und vor allem Nerven. Mit einer Personaleinsatzplanung können beliebig viele Personen parallel etwas bearbeiten und Änderungen können von jedem nachvollzogen werden. Feedbacks können über das System selber erfolgen und Daten auch an Externe, wie z.B. ein Steuerbüro, über eine Schnittstelle weitergegeben werden.

Machen Sie die Mitarbeiter Ihres Unternehmens stolz und glücklich. Grade jüngeren Leuten ist es wichtig, in einem technisch fortschrittlichen Unternehmen zu arbeiten. Die Arbeit bei einem angesehenen und innovativen Arbeitgeber wird gerne von den Mitarbeitern nach außen getragen. Tool-gestützte Arbeit sowie ein Self-Service-Portal sind angesagt. Staubige Aktenordner passen nicht mehr ins Bild. Mit einer Software für Personaleinsatzplanung praktizieren Sie das, was viele Arbeitgeber gerne nach außen vorgeben. Sie sind ein digitales, nachhaltiges und transparentes Unternehmen, welches sich um seine Mitarbeitenden kümmert.


Personalplanung


Für Führungskräfte gehört überlanges Arbeiten zur Normalität

Eine Vollzeitstelle mit einer klassischen 40-Stunden-Woche gibt es in Deutschland oftmals nur in der Theorie. In der Praxis schaut es leider häufig anders aus. Eine Untersuchung hat ergeben, dass eine Vollzeitkraft im Durchschnitt 41,3 Stunden pro Woche arbeitet. Bei jedem neunten Arbeitnehmer spricht man von überlangen Arbeitszeiten von mindestens 48 Stunden, Tendenz steigend. Dies ergibt sich aus der Studie „Qualität der Arbeit - Geld verdienen und was sonst noch zählt" aus dem Jahr 2017, welche vom Statistische Bundesamt vorgestellt wurde. 11,4 Prozent der Arbeitnehmer in Vollzeit sind somit von regelmäßigen überlangen Arbeitszeiten betroffen.

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Tendenziell wächst das Risiko hierfür mit steigendem Alter. In der Altersgruppe der 55- bis 64-jährigen arbeiten laut der Studie 14,4 Prozent mehr als 48 Stunden. Ein Grund dafür liegt darin, dass sich in dieser Altersgruppe eher Führungskräfte befinden. Gut ein Drittel (34,8 Prozent) der Leitungs- und Führungskräfte kamen 2016 auf mehr als 48 Stunden. In der Gruppe der 25- bis 34-jährigen sind es gerade mal 7,7 Prozent. Besonders in der Berufsgruppe der Selbstständigen kommen extrem lange Arbeitszeiten deutlich häufiger vor. Mit 51 Prozent ist die überlange Arbeitszeit für mehr als die Hälfte der Selbstständigen normaler Alltag. Angestellte Arbeitnehmer sind hingegen nur zu sechs Prozent betroffen. Am seltensten betroffen sind Hilfsarbeitskräfte (3,2 %), Bürokräfte und kaufmännische Angestellte (4,3 %) gefolgt von Handwerkern (5,8%).

Darüber hinaus spielt die Geschlechterrolle bei der Belastung durch lange Arbeitszeiten eine große Rolle. Vor allem Männer sind mit 14 Prozent deutlich häufiger betroffen als Frauen. Hier liegt die Quote bei lediglich sieben Prozent.

Ob überlange Arbeitszeiten oder die normale 40-Stunden-Woche, ein Großteil aller Erwerbstätigen klagt über sehr hohe Belastungen im Job. Vor allem der Termindruck spielt hier eine Rolle. 40 Prozent der Arbeitnehmer empfinden diesen Druck als ein massives Problem. Branchenübergreifend sind auch hier Männer mit 44 Prozent deutlich mehr betroffen als Frauen mit nur 36 Prozent.

Weitergehend wurde jedoch auch festgestellt, dass die durchschnittliche Arbeitszeit von Voll- und Teilzeitkräften zurück geht. Während in Deutschland im Jahr 1991 noch durchschnittlich 38,4 Stunden pro Woche gearbeitet wurde, liegt der Wert im Jahr 2016 bei nur noch 35,1 und damit zwei Stunden unter dem europäischen Durchschnittswert. Dieser Rückgang wird jedoch auf die deutliche Zunahme der Teilzeitstellen zurückgeführt, welche sich seit 1991 verdoppelt haben. Die Arbeitsleistung der Vollzeitkräfte ist mit 41,3 Stunden im Durchschnitt nahezu konstant geblieben.

Spendenaktion 2017

500,- Euro für die DLRG Ortsgruppe Verl

Verl, 08.02.2018. Im Jahr 2017 hat p.l.i. solutions erstmalig eine Spendenaktion im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Business Breakfast“ ins Leben gerufen. Dabei wird das PLI-Team von dem Sparschwein „Rudi Randvoll“ unterstützt – dieser Name wurde von den PLI-Facebook-Fans bei einer Namensuchaktion vorgeschlagen.
Bei den drei Business-Breakfast-Veranstaltungen im Jahr 2017 wurde „Rudi“ von den Teilnehmenden mit rund 250,- Euro gefüttert. Diese Summe haben die geschäftsführenden Gesellschafter Oliver Meyer und Volker Johannhörster annähernd verdoppelt.

Im Januar 2018 war es endlich soweit: der Spendenscheck in Höhe von 500,- Euro konnte von Volker Johannhörster an den DLRG-Vorsitzenden Carsten Voßhenrich übergeben werden. Von dem Geld wird nun spezielle Kleidung für das Kleiderschwimmen angeschafft, das zur Rettungsschwimmerausbildung gehört.

Spendenübergabe an DLRG Verl
500,- Euro für die DLRG Ortsgruppe Verl: Carsten Voßhenrich (links) und Volker Johannhörster (rechts) zusammen mit Rudi Randvoll (mitte) bei der Scheck-Übergabe.

Im Jahr 2018 wird diese Spendenaktion fortgesetzt – diesmal zu Gunsten des Fördervereins der Marienschule Verl e.V.