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Die Formel für ein gutes Betriebs-KLIMA

Der Fach- und Führungskräftemangel lässt den Druck auf Unternehmen zunehmend wachsen. Die Erwartungen der Mitarbeitenden sind oftmals höher den je. Die Arbeit muss Sinn und Spaß machen, Flexibilität und Freiräume werden gerne gesehen. Die Chefetage sollte kommunikativ, emphatisch, offen und loyal sein und ihre Mitarbeitenden unterstützen. Nicht nur die jungen Generationen haben solche, scheinbar normalen Erwartungen an ihren Arbeitgeber. In der Praxis zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Verschiedenen Studien zufolge hat sich die emotionale Bindung der Mitarbeitenden an ihr Unternehmen in den letzten Jahren drastisch verringert. Häufig liegt der Grund in dem Betriebsklima und der Atmosphäre, in der sich die Mitarbeitenden tagtäglich bewegen. Ein Ventilator oder gar eine Klimaanlage helfen da leider nicht viel weiter.

Ventilator



Zur Erschaffung eines guten KLIMAS sind maßgeblich folgenden Punkte zu beachten:

Klare Zuordnung und Strukturierung von Verantwortlichkeiten und Aufgabenbereichen
Diese müssen an die Kompetenzen und Motivation des jeweiligen Mitarbeitenden angepasst sein, um für beide Seiten ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen zu können. Auch Unklarheiten und Missverständnisse, welche zu Spannungen in der Zusammenarbeit führen können, kann auf diese Weise vorgebeugt werden.

Leistung fordern, erbringen und belohnen
Wer Leistung erwartet muss auch selber Leistung bringen, damit ehrliche Glaubwürdigkeit, Ansehen und Respekt erhalten bleiben. Eine Führungskraft muss „vorleben“ anstatt nur „vorbeten“ oder wie Robert Bosch sagt: „Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne bezahle.“ Dabei meint er jedoch vielmehr als nur den finanziellen Aspekt. Der Wunsch nach Anerkennung, Beachtung und Bestätigung ist ein menschliches Bedürfnis, welches es zu stillen gilt, um die Motivation und damit die Produktivität zu steigern.

Informationen und Arbeitsumgebung
„Das Auge isst mit!“ Dies gilt auch für die Arbeitsumgebung, in der die Leistung erbracht werden soll. Ein liebevoll gestaltetes aber klar strukturiertes Büro, sowie durchdachte Farbkonzepte spielen vor allem unterbewusst eine große Rolle beim Faktor „Wohlfühlen“. Darüber hinaus ist auch die Bereitstellung von allen nötigen Gebrauchsgegenständen und Informationen wichtig, um einen reibungslosen Arbeitsablauf gewährleisten zu können.
Der amerikanische Unternehmensberater Robert Waterman empfiehlt: „Geben Sie Ihren Mitarbeitern Arbeit, bei der sie ihre Fähigkeiten voll ausschöpfen müssen. Geben Sie ihnen alle notwendigen Informationen. Erläutern Sie ihnen klipp und klar, was es zu erreichen gilt. Und dann – lassen Sie sie in Ruhe.“

Miteinander und Mischen
Funktionierende und harmonisch Teams sind ein weiterer, ganz wesentlicher Faktor bei dem Thema Betriebsklima. Man ist untereinander aufeinander angewiesen und muss sich auf jeden im Team verlassen können. Wichtig ist dabei die richtige Mischung aus „alten Hase“ und „jungen Wilden“, Experten und Neulingen sowie kreativen und strategisch denkenden Köpfen. Synergieeffekte entstehen, gegenseitige Bereicherung und verschiedenste Betrachtungsweisen werden gewährleistet.

Achtung und Respekt untereinander
Die respektvolle Auseinandersetzung mit anderen Organisationsmitgliedern jeder Ebene, der respektvolle Umgang miteinander sowie das gegenseitige Schätzen von Werten muss stehts gewahrt werden. Dazu gehört auch der Umgang mit Fehlern genau so wie die Reaktion auf mangelnde Leistungen. Hier gilt „der Ton macht die Musik“. Emotionale, persönliche Angriffe sind hier eindeutig fehl am Platz. Probleme jeglicher Art gilt es sachlich zu besprechen und sachlich, lösungsorientiert zu bearbeiten.

Unter Berücksichtigung der KLIMA-Aspekte wird die Basis für ein gutes Betriebsklima gelegt und somit eine produktive und erfolgreiche Zusammenarbeit gefördert. Führungskräfte spielen dabei eine weisende Rolle und sollten weniger kontrollieren, kommandieren und korrigieren und dafür mehr koordinieren, kommunizieren und kooperieren. Selbst ein Vorbild sein und das vorleben, was man vom Andern erwartet, das ist der Grundbaustein und ein Teil des Geheimnisses des guten Betriebsklimas.

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