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Bedeutet gutes Selbstmanagement auch zwingend Erfolg?

Treffen regionaler Unternehmen beim 14. Business Breakfast der p.l.i. solutions GmbH in Verl.

Wie erreiche ich sowohl im Beruf als auch im Privatleben durch ein effektives und effizientes Selbstmanagement die Zufriedenheit aller Beteiligten? Dieser Frage widmeten sich die Referenten und Teilnehmer des Business Breakfast bei der p.l.i. solutions GmbH in Verl am Freitagvormittag, 09. November 2012.

Volker Johannhörster, Geschäftsführer der p.l.i. solutions GmbH begrüßte die Unternehmer und Mitarbeiter regionaler Unternehmen mit der Frage: Ist derjenige, der ein gutes Zeitmanagement hat auch automatisch beruflich und privat erfolgreich? Bereits der Autor John Steinbeck hat vor einiger Zeit gesagt: „Die Sklaven von heute werden nicht mit der Peitsche, sondern mit Terminkalendern angetrieben.“ Die Welt scheint immer schneller und komplexer zu werden.

Die drei Referenten nahmen aus verschiedensten Blickwinkeln Stellung zu dem Thema Selbstorganisation.
Alexander Pauly, Coach und Autor, räumte zu Beginn mit dem Vorurteil der Multitasking-Fähigkeit auf. Das menschliche Gehirn könne mehrere Dinge nicht parallel bearbeiten. Viele Menschen fühlen sich fremdbestimmt wie in einem Hamsterrad gefangen und versuchen, mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen. „Genau das ist das Dilemma: Viel Energie aufwenden, aber nicht vom Fleck kommen.“, so Pauly. Das Problem liegt in der Umsetzung, nicht beim Wissen. Entsprechend komme es darauf an, wie ich tatsächlich mit meiner Zeit umgehe und meinen Tagesablauf organisiere. „Entscheiden Sie nach Wichtigkeit und Dringlichkeit und kategorisieren hiernach Ihre Tätigkeiten und Aufgaben.“, riet Alexander Pauly. Teil eines effektiven Zeitmanagements sei es, Prioritäten zu setzen und die Energie entsprechend fokussiert und planvoll zu nutzen.

Gaby Thiele, erfahrene Assistentin der Geschäftsleitung bei Bertelsmann, knüpfte an den Vortrag von Alexander Pauly an. „Als Assistentin muss ich immer ein offenes Ohr haben. Gerade deshalb ist es wichtig, bei dieser Informationsmenge Prioritäten zu setzen.“ Ein bedeutendes Ziel neben dem Erfolg ist auch die persönliche Zufriedenheit. Durch gute Organisation und entsprechend gute Ergebnisse erreiche man ein Wohlbefinden, aus dem man entsprechend neue Kraft tanken kann.

Marcel Pohl verriet den Teilnehmern wie es möglich ist, durch Organisation, Zusammenarbeit und Kommunikation zwei Hochschulabschlüsse in nur 20 Monaten zu absolvieren. „Einer der wesentlichen Faktoren war die Lust nach Mehr.“, so Marcel Pohl. Gemeinsam mit zwei weiteren Kommilitonen bewältigte er im Schnitt neben den Vorlesungen und der Arbeit bei der Commerzbank drei Prüfungen pro Monat. Eine optimale Klausurvorbereitung auf Basis eines sechshundertseitigen Skriptes benötigte 90 Stunden. Auch hier zeigt sich, dass Priorisierung ein wesentliches Element in der Selbstorganisation ist. „Ich musste im Prinzip nur wissen, was mein Professor in der Klausur abfragen würde und welche Informationen ich darüber hinaus für meinen Beruf benötige.“, erläuterte der 22jährige Projekt-Manager.

Am Frühstücksbuffet konnten abschließend weitere Erfahrungen ausgetauscht und Kontakte geknüpft werden.

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