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Wer macht zukünftig das Rennen Mensch oder Maschine?

Nicht nur Jugend forscht-Bundessieger Niklas Demel sprach zum Thema Automatisierungstechnik.

Donnerstagvormittag hieß es für Unternehmer und Mitarbeiter aus der Region wieder diskutieren und netzwerken in Verl beim 13. Business Breakfast der p.l.i. solutions GmbH. Deutschland ist Technologieführer in der Fertigungsautomation. Aber wie sieht die Zukunft aus?

Prof. Dr. Jörg Wollert, Professor der Fachhochschule Bielefeld, Niklas Demel, Bundessieger des Wettbewerbs „Jugend forscht 2012“ und Martin Henkenjohann, Betriebsleiter der NOBILIA Werke referierten zum Thema Automatisierungstechnik. Abgerundet wurde der Vormittag durch eine Betriebsbesichtigung im Werk 1 von NOBILIA. „Nicht nur der Fortschritt in der Technik, sondern besonders die Schnittstelle zum Menschen ist von größter Bedeutung.“, stimmte Volker Johannhörster, geschäftsführender Gesellschafter der p.l.i. solutions GmbH die Teilnehmer ein. Prof. Dr. Jörg Wollert, Professor für Automatisierungstechnik am Studienstandort Gütersloh zeigte die Trends der automatisierten Wirtschaft auf. „Die Automatisierungstechnik schafft mehr hochwertige Arbeitsplätze, als dass sie minderwertige Arbeitsplätze reduziert.“, betonte er.

Besonderes Interesse an diesem Business Breakfast zogen Jugend forscht - Bundessieger Niklas Demel und Martin Henkenjohann, Betriebsleiter der NOBILIA Werke aus Verl auf sich. „Wir freuen uns riesig über das große Interesse. Zum ersten Mal können wir sagen, dass wir das Limit an Teilnehmern erreicht haben.“, so Volker Johannhörster.

Niklas Demel präsentierte live vor Ort sein eigens entwickeltes Robby-Car. Für den Wettbewerb „Jugend forscht“ hat er ein Bobby-Car zu einem selbstfahrenden Fahrzeug entwickelt und die Software dazu programmiert. Besonderer Clou ist, dass es Verkehrszeichen erkennt und vor einem STOP-Schild ordnungsgemäß anhält. NOBILIA produziert 535.000 Küchen pro Jahr, erklärte Martin Henkenjohann. Trotz einer sehr hohen Automatisierung, bestehen bei NOBILIA nach wie vor manuelle Prozesse.

Ohne gut ausgebildete Mitarbeiter nutzt die beste Technik nicht. Außerdem wird großen Wert auf eine vorbeugende Instandhaltung gelegt. Das bedeutet z.B. eine dreiwöchige Auszeit in den Sommermonaten, in der alle Wartungen durchgeführt werden. „Die Zukunft wird in einer noch höheren Nachverfolgbarkeit der Bauteile in der Fertigung liegen.“, so Martin Henkenjohann. Stichworte für die Teilnehmer waren RFID (radio-frequency identification, die automatische Identifizierung von Gegenständen) und RTLS (Real-Time Locating System, der englische Begriff für ein Gerät zur Echtzeit-Lokalisierung). Im Werk 1 konnten sich die Teilnehmer abschließend noch einen praktischen Eindruck der automatisierten Fertigung bei den NOBILA Werken machen. Ein toller Vormittag mit einer gelungenen Kombination aus Wissenschaft, Forschung und Praxis, so das einstimmige Urteil der Teilnehmer.

Das letzte Business Breakfast in diesem Jahr können Sie am 09. November 2012 zum Thema „Selbstmanagement – Ein Trend zu noch mehr Individualisierung?“ besuchen. Da Turbo-Student Marcel Pohl als Referent zu Gast sein wird, findet das Business Breakfast außer der Reihe an einem Freitagvormittag statt. Melden Sie sich an: anmeldung@pli-solutions.de.

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